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Knack den Krebs – Wie Pfandbons krebskranken Kindern helfen

23.5.18
AktionsLogo der FG Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

Wenn ihr bei Glasmeyer neben den Leergutautomaten ein kleines Schild mit der Aufschrift „Spenden Sie Geld für die Initiative KNACK DEN KREBS! Einfach nur den Pfandbon hier reintun!“ seht, denkt ihr wahrscheinlich „Was ist KNACK DEN KREBS? Und lohnt es sich überhaupt, Geld zu spenden?“ Schon mal im Voraus: Ja, es lohnt sich definitiv, dein Pfand zu spenden! Denn was für dich nur 50ct sind, ist für krebskranke Kinder eine Chance auf ein glückliches, langes Leben. Aber kommen wir zum Punkt: Was ist denn nun KNACK DEN KREBS?

KNACK DEN KREBS ist eine Initiative der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. Der gemeinnützige Verein wurde 1975 gegründet und unterstützt das Kinderkrebs-Zentrum am UKE. Die Spenden werden genutzt, um eine bestmögliche medizinische und psychosoziale Patientenversorgung zu erreichen, soziale Hilfen für bedürftige Familien zu leisten und das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg zu betreiben.

Geschäfte wie Glasmeyer unterstützen den Verein mit der Pfandbon-Aktion. Da muss man nur seinen Pfandbon vom Leergutautomaten in die zugehörige Box legen und schon hat man gespendet. Man kann auch Mitglied werden oder online spenden (kinderkrebs-hamburg.de). Mit der Initiative KNACK DEN KREBS möchte der Verein das Thema „Krebs bei Kindern“ enttabuisieren. Ich finde, der Name KNACK DEN KREBS ist ein gutes Motto, da man nicht sofort an das bedrückende Thema Krebs erinnert wird, sondern erst einmal einen positiven Eindruck erhält.

Um noch mehr zu erfahren, habe ich mich an Natalie von Borcke gewandt, die bei der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist:

Ich habe gelesen, dass Glasmeyer Ihnen das Pfandgeld gibt, das von Käufern gespendet wird. Helfen noch mehr Läden oder Organisationen?

Diverse EDEKA und REWE Märkte unterstützen uns durch ähnliche Pfandbon-Aktionen. Viele Geschäfte, Apotheken und Ärzte unterstützen uns auch, indem sie unsere Sammeldosen aufstellen. Auch unterstützen uns Unternehmen und ihre Mitarbeiter, z.B. durch Restcent-Spenden oder Unternehmensspenden. Wir sind den Märkten, ihren Kunden, den Stiftungen, Unternehmen und Mitarbeitern sehr dankbar, denn unsere Arbeit ist im besonderen Maße auf die breite Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen.

Wie ist es, krebskranken Kindern und ihren Familien zu helfen und sie zu unterstützen?

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 2.000 Kinder bis zu ihrem 18. Lebensjahr an Krebs, davon etwa 140 in Hamburg und Umgebung. Dank verbesserter Behandlungsmöglichkeiten können heute schon circa 80 Prozent der erkrankten Kinder geheilt werden. Ziel in den nächsten Jahren ist es, diese Erfolge weiter zu steigern und die Spätfolgen von Erkrankungen und Therapien zu reduzieren. Krebs ist leider noch immer die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die Fördergemeinschaft möchte die jungen Patienten und ihre Familien in dieser schweren Zeit bestmöglich unterstützen und Hoffnung geben.

Wie viel Spendengeld erhalten Sie im Durchschnitt pro Jahr?

In den letzten Jahren lag der jährliche Durchschnitt bei ca. 4.000 Spendern mit Einzelspenden in verschiedenen Höhen, von zwei Euro bis zu einem sechsstelligen Bereich. In guten Jahren kann das sogar bis zu eine Millionen Euro sein.

Wie viele Menschen machen bei KNACK DEN KREBS mit?

Ein ehrenamtlicher Vorstand aus betroffenen Eltern, ein medizinischer Beirat, ein prominentes Kuratorium, etwa 1.000 Mitglieder, viele Ehrenamtliche und sechs Mitarbeiter in Teilzeit arbeiten für das gemeinsames Ziel, krebskranke Kinder und ihre Familien am UKE bestmöglich zu unterstützen.

Wer hätte gedacht, dass hinter dem schlichten Schild am Pfandautomaten eine so große und wichtige Hilfsaktion steckt?!

Julia, 7e