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Springkrautbekämpfung im Jenischpark

7. Juli 2016


Biologie

Im Jenischpark hat sich eine eingewanderte Pflanzenart ausgebreitet, die das
Ökosystem im Umkreis der Flottbek bedroht: das Drüsige Springkraut. Rund 20 Schülerinnen und Schüler unserer achten und neunten Klassen, unterstützt von ihren Lehrkräften Christiane Tüngler und Rüdiger Kock, haben am Montag, 4. Juli, dafür gesorgt, dass ein Großteil des Bestandes dieser sogenannten invasiven Art entfernt wurde.

Die Aktion wurde auf Anregung von Herrn Lüchow, Mitglied des NABU, Hamburg-West nach dem Unterricht durchgeführt. Im Biologieunterricht war die Problematik eingewanderter Tier- und Pflanzenarten vorher thematisiert worden. Das Drüsige Springkraut ist eine bis zu 3m hohe staudenförmige Pflanze, die ursprünglich aus Indien stammt und als Zierpflanze auch bei uns eingebürgert wurde. Sie wächst bevorzugt auf feuchten Böden und konnte sich aufgrund ihrer kräftigen Vermehrung durch Samen, die sie durch einen Schleudermechanismus verstreut, vorrangig im Uferbereich der Flottbek ausbreiten, wo sie mittlerweile die einheimische Flora unterdrückt.

Ausgerüstet mit Gummistiefeln und Handschuhen arbeiteten sich unsere Schülerinnen und Schüler durch Schilf und Sträucher, um tatkräftig möglichst alle dieser invasiven Pflanzen auszureißen. Die erzielte Ausbeute war so gewaltig, dass sogar die NABU-Mitarbeiten staunten! Große Haufen des Drüsigen Springkrauts wurden an den öffentlichen Wegrändern zwischengelagert; sie werden vom Bauhof abgeholt und entsorgt.

Die anwesenden NABU-Mitarbeiter waren vom Engagement und vom vernünftigen Verhalten unserer Schülerinnen und Schüler im Gelände äußerst angetan. Die gemeinsame Aktion war abenteuerlich und hat viel Spaß gemacht! Nach dem abschließenden Kuchenessen konnten alle Beteiligten mit dem Gedanken nach Hause gehen, nicht nur über Umweltprobleme geredet, sondern selbst etwas zu ihrer Lösung beigetragen zu haben.

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