Theater in Szene gesetzt
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Sichten, sortieren, vorstellen – alles rund um‘s Kino
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Toward The Past: Theater in Szene gesetzt
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Ein Blinddate mit dem Leben

27.6.18

Die Schülerinnen und Schüler des Projekts „Blind Date“ beschäftigten sich mit Blinden. Sie besuchten u.a.  „Dialog im Dunkeln“. Das ist eine Ausstellung in der man nichts sehen kann. Das Ziel der Ausstellung ist es dem Besucher den Alltag von Blinden näher zu bringen. Nicht blinde Menschen werden von blinden Menschen durch die Ausstellung geführt und können sich den Alltag und Schwierigkeiten eines Blinden besser vorstellen. Für die Schülerinnen und Schüler war es ungewohnt, nichts sehen zu können. Einige hatten das Bedürfnis, die Augen zu öffnen, um etwas sehen zu können, obwohl ihre Augen schon offen waren. „Als ich meine Augen öffnete, war immer noch alles schwarz“, sagte eine Teilnehmerin. Doch nach einiger Zeit wurde die Orientierung im Dunkeln einfacher.

„Blinde kriegen alles mit, obwohl sie nichts sehen“ sagte eine Schülerin. Denn durch die Blindheit verbessern sich die anderen Sinne.

Am nächsten Tag besuchte die Projektgruppe auch eine Blindenstiftung und ein Blindenwohnheim. Dort sprachen sie mit Blinden und erfuhren genauer, wie deren Tag abläuft. Blinde können ihren Alltag gut alleine meistern. Aber sie müssen erst lernen, wie man ohne Sehvermögen alleine zurechtkommt.

Dennoch können Blinden nicht alles: Auto fahren oder Pilot werden ist als Blinder nicht möglich. Durch die Einschränkung arbeiten viele Blinde in Werkstätten. Was tun, wenn ein Blinder hilflos umher schaut? Darauf meinten die Teilnehmer des Projekts, dass man einem Blinden nur nach Aufforderung helfen sollte. Die meisten Blinden mögen es nicht, wenn sie einfach so mitgerissen werden.

Trotz allem wollen manche Blinde gar nicht mehr sehen können. Sie haben sich schon an ihr Leben gewöhnt.

Sophia (7d) und Clara (7d)