Gemeinschaft anstatt Vorurteile
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Künstlerische Freiheit – Vier Tage: GRÜN
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Toward The Past: Gemeinschaft anstatt Vorurteile
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Mal dich doch mal!

13.7.17

Kaum betrete ich das Atelier, da stolpere ich schon mit meiner Kamera über die erste Staffelei. Diese Woche dient der Kunstraum unserer Schule den Schülern und Schülerinnen des Projekts „Riesige Selbstportraits“ als Werkstatt. Der Raum ist über und über bedeckt mit Farbklecksen und gefüllt mit kleinen Künstlern, die an ihren Staffeleien malen.

Das Malen eines Portraits erfordert ein großes künstlerisches Geschick. Denn in der Kunstwelt zählt das Malen eines Portraits zu den schwierigsten Aufgaben eines Künstlers. Die Komplexität eines Selbstportraits kann man an den Meisterwerken Rembrandts oder van Goghs erkennen. Denn die Künstler am Tusch-Projekt des Gymnasiums Hochrad malen ihr Selbstportrait in einer konkreten Sichtweise und nicht in einer abstrakten.

Konkret bedeutet, dass der Künstler versucht sich möglich akkurat darzustellen. Dies hat zur Folge, dass, wie uns viele der Künstler berichteten, die Details nun exorbitant wichtig werden. Denn wie uns ebenfalls berichtet wurde bringen „gerade die Details die Gesichtszüge hervor und machen das Gesicht authentisch“, so die Künstler. Nur so kann der Künstler wirklich ein sehr realistisches Selbstportrait anfertigen. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Künstler ist das Mischen der Farben. Denn durch Farben gewinnt das Portrait an Intensität und dadurch auch an Ausdruck.

Die meisten Künstler fangen mit einer Grundierung an und malen dann den Hintergrund. Die Gesichtszüge werden dann mit einem sehr dünnen Pinsel vorgezeichnet, um dann vollends koloriert zu werden. Und wenn mal etwas schief geht? Egal, einfach übermalen!

Johanna und Phil (S2)