Aufräumen als Beruf
Aufräumen als Beruf
Programmieren für Anfänger
Programmieren für Anfänger
Toward The Past: Aufräumen als Beruf
Toward The Future: Programmieren für Anfänger

Normale Wege? Nein, danke!

27.6.18

Als wir die Halle betreten, steigt uns der Geruch von Schweiß und Anstrengung in die Nase. Es gibt Kinder, die sich aus drei Metern in die Tiefe stürzen. Andere wiederum üben das Springen über Kästen und das Abrollen nach einem Sprung.

Wir sind in der Turnhalle beim Parkour-Kurs. In der Projektwoche vom 25.6-29.6 lernen hier 23 Kinder der Stufen 5-7 die Kunst des Parkours. Beim Parkour geht es darum, dass man neue Wege findet und möglichst schnell, sportlich und effizient Hindernisse überwindet.

Wie ist Parkour entstanden?

Es wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts die Grundidee des Parkours von dem Franzosen Georges Hébert gegründet. Er unterrichtete in der Universität von Reims und führte dort einen neuen Sportstil ein, welcher die Sportarten Laufen, Rennen, Springen, Klettern und Balancieren vereinte. Er nannte diese Sportart „Méthode naturelle“. Am Anfang ließ er seine Schüler in der Öffentlichkeit laufen, um ihre Fähigkeit in der Natur zu testen. Später wurde diese Sportart bei der französischen Armee genutzt, um Fluchttechniken im Dschungel zu verbessern.

Aber ist Parkour nicht gefährlich?

Ein gewisses Risiko bleibt natürlich immer, aber ein wichtiger Grundsatz lautet: „Parkour ist nur so gefährlich, wie man es sich selbst macht!“ Das heißt, man sollte als Traceur (So nennt man den Sportler, der diese Sportart ausführt) seine Grenzen kennen und z. B. einen Sprung nur wagen, wenn man sich diesen auch zutraut. Besonders wichtig ist es, dass man sich vor dem Ausüben der Sportart ordentlich aufwärmt und seine Muskeln dehnt.

Das Ziel der Projektleiter Matias und Erik ist, dass alle Projektteilnehmer sicher und problemlos kleinere Hindernisse überwinden können. Eventuell finden manche so auch ein neues Hobby, hoffen sie.

Freddy und Jasper, 9a