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„International Perspectives“ – Projektarbeit in Zeiten von Corona

12. Mai 2020


Geography

Vor einigen Jahren hat Frau Nolze in den 9. Klassen ein fächerübergreifendes Projekt initiiert: „International Perspectives“ in Socs und Geography. Dieses Projekt stellt die 17 United Nations Sustainable Development Goals (SDGs) in den Mittelpunkt des unterrichtlichen Geschehens. Über einen Zeitraum von mehreren Wochen arbeiten die Schülerinnen und Schüler sowohl im Socs- als auch im Geography-Unterricht selbstständig an einem SDG ihrer Wahl und erstellen sowohl eine Broschüre als auch ein Produkt (z.B. ein Video, einen Podcast oder eine Präsentation). Auf diese Weise entwickeln die Schülerinnen und Schüler unter anderem ein Problembewusstsein gegenüber einer sehr dynamischen Globalisierung, ökologischen Herausforderungen, Armut und Menschenrechts­verletzungen.

Trotz Corona-bedingten Fernunterrichts wurde das Projekt in diesem Jahr in den Klassen 9a, 9b und 9c durchgeführt. Dabei änderten sich aber einige Parameter: Statt in der Schule zu arbeiten, mussten die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsphasen zu Hause frei gestalten und einteilen. Statt wie sonst die Möglichkeit zu haben, in der Klasse miteinander zu kommunizieren, erforderte diese Projektphase noch mehr Absprachen. Es musste nach Wegen gesucht werden, wie gemeinsam an einem Projekt gearbeitet werden kann, obwohl man einander nicht persönlich begegnen kann.

Am Ende hielten die 9a, b, und c über einen Zeitraum von drei Wochen tolle Präsentationen auf einer Videokonferenzplattform. Im Anschluss gab es für die Klassenkameraden die Möglichkeit, vertiefend Fragen zu stellen.

Ungeachtet der Umstände und der Tatsache, dass das Arbeiten mit digitalen Tools von zu Haus noch wenig vertraut war, waren die Präsentationen ein voller Erfolg.

Super, dass unsere Schülerinnen und Schülersich in den vergangenen Wochen mit uns auf dieses Experiment eingelassen haben, und ihren Beitrag zum Gelingen beigetragen haben. Ohne euch und eure Gelassenheit, auch mit technischen Problemen während der Konferenzen umzugehen, wäre das nicht möglich gewesen.

Malte Jahnke und Anna Tietzel

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