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Physik als Kunst: Siebtklässler stellen Lochkamera-Fotos aus

17. Juni 2016


Physik

Dass im Physikunterricht künstlerisch wertvolle Produkte entstehen, passiert eher selten. Dass es aber möglich ist, haben die Klassen 7a, 7b und 7d nun bewiesen. Im Mai 2016 haben sich die Siebtklässler zusammen mit ihren Physiklehrern Herrn Berndt und Herrn Dr. Korff an zwei sonnigen Nachmittagen getroffen und alte Schuhkartons benutzt, um damit Fotos nach dem Lochkamera-Prinzip zu machen. Wie genau das funktioniert und welche fotographischen Kunstwerke dabei entstanden sind, kann man zur Zeit im Physikflur im E-Trakt in einer Ausstellung erfahren.

Wie funktioniert eine Lochkamera?

Eine Lochkamera oder auf latein „camera obscura“ ist ein dunkler Raum, in den nur durch ein kleines Loch Licht von außen eindringen kann. Hat der ‚Raum’ die Größe einer Schachtel oder einer Chipsdose spricht man von einer Lochkamera. Fällt nun Licht, das von einem Gegenstand reflektiert wurde, durch das kleine Loch in die Kamera, wird ein seiten- und höhenverkehrtes Bild des Gegenstands auf die Rückseite der Kamera projiziert. Bei der Foto-Lochkamera befindet sich an dieser Stelle das Fotopapier, dass so belichtet wird. Besonders die Belichtungszeit ist für das Gelingen der Fotos sehr wichtig, denn erst im Entwicklerbad kann man feststellen, ob das Foto brauchbar ist oder über- bzw. unterbelichtet wurde.

Die Ausstellung

Insgesamt wurden etwa 150 Fotos mit etwa 20 Kameras gemacht, von denen beachtliche 40 Bilder gelungen sind. In die Bilderrahmen der Ausstellung haben es letztendlich etwa 20 Motive geschafft. In der Vitrine sind zusätzlich die besten drei Foto-Lochkameras sowie die gelungensten Pringles-Lochkameras – die Prototypen der Fotolochkamera – ausgestellt.

Dr. Sebastian Korff

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