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Austausch mit Rennes / Frankreich

St. MaloSt. Malo
  • Der Austausch dauert je eine Woche, d.h. die französische Gruppe kommt für eine Woche nach Hamburg und dann fahren wir für eine Woche im Mai/Juni 2015 nach Rennes.
  • Die französischen Schülerinnen und Schüler sind bei ihrem deutschen Austauschpartner oder -partnerin untergebracht.
  • Während der Woche ist die französische Gruppe mit ihren Begleiterinnen in der Schule oder in Hamburg und Umgebung unterwegs. Wir organisieren das Programm vor Ort. Das Wochenende verbringen die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Gastfamilie.
  • Die Kosten unserer Reise betragen nach Abzug des Zuschusses ca. 250 – 280 €, abhängig von den Flug- und Zugkosten. (Flug HH-Paris, TGV Paris-Rennes) Bisher haben wir einen Zuschuss von der Schulbehörde erhalten.
  • Das Programm in Rennes umfasst einen Schulbesuch, eine Stadtrallye und eine Besichtigung in Rennes, das Kennenlernen bretonischer Kultur und ein gemeinsamer Ausflug zum Mont St. Michel, zu einer Austernzucht und ans Meer. Wenn die Zeit es zulässt, fahren wir in Paris zum Eiffelturm.
  • Unsere Schülerinnen und Schüler werden entweder in Rennes oder den umliegenden Dörfern in einer Familie untergebracht und verbringen das Wochenende mit dieser.

Nachfolgend zwei Tagesbeschreibungen:

24.06.2014 Le Mont St. Michel

Am Dienstag sind wir zusammen mit unseren Austauschpartnern zum Mont St. Michel gefahren. Er ist riesengroß und Weltkulturerbe. Zum Hochgehen mussten wir an vielen Läden vorbei gehen und sehr viele Treppen hochsteigen. Zu der Zeit, als wir da waren, war gerade Ebbe. An dem Ort sind Ebbe und Flut am extremsten. Bei Ebbe kann das Wasser 18 km weit wegfließen, bei Flut umschließt es den Berg. Im Kloster auf dem Berg gibt es viele Säle und man kann sich leicht verlaufen. Wir hatten danach 15 Minuten Zeit, um kurz Souvenirs zu kaufen.

Le mardi, nous sommes allés au Mont St. Michel. C’était énorme! Pour monter, nous avons dû passer devant quelques magasins et beaucoup d’escaliers. Quand nous y sommes arrivés, c’était la marée basse. A cet endroit, les marées sont les plus extrêmes. La marée baisse monte jusqu’à une différence de 18 kilomètres. Au Mont St. Michel il y a beaucoup de salles ou on peut se perdre. Nous avions 15 minutes pour faire des achats avant de remonter dans le bus.
Nigel, 8c

24.06.2014 Saint Malo et Cancale

Unser letzter Halt für heute nach dem Mont St. Michel und der Austerndegustation in Cancale war St. Malo. Wir freuten uns alle auf das leckere Karamell, die außerirdisch guten Crêpes und die unvergesslichen Galettes. Das sind ein paar der wichtigsten bretonischen Spezialitäten. Als wir mit dem Bus ankamen, erwartete uns ein magischer Strand, der richtig feinkörnig war und die Aussicht von der Stadtmauer, welche die Grenze zwischen Straße und Strand markiert, war einfach unbeschreiblich.

Man hatte das Gefühl, bis an den Horizont sehen zu können. Für die Stadt hatten wir eine Stunde Zeit und da haben sich manche richtig gefreut, doch andere waren lange nicht mehr an einem richtigen Strand, also blieben sie einfach da. Mein Austauschschüler konnte gefühlte 1000 Kartentricks, aber leider hatte er nur 15 Packungen Karten dabei. So suchte er einen gewissen Laden, fand ihn erst spät und hatte vier Packungen Karten mehr, aber keine Zeit mehr, an den Strand zu gehen…
Nachdem, was wir heute alles erlebt haben, waren wir ziemlich kaputt. Die Hälfte war im Bus eingeschlafen, aber weil die Franzosen am Tag davor ein WM-Spiel gewonnen hatten, wurden auf dem Rückweg laut Lieder gesungen, die keiner der deutschen Schüler verstand. Danach schlief keiner mehr!
Aujourd’hui, nous sommes allés à St.Malo, c’est une très jolie ville. Nous avons mangé du caramel, des galettes ou des crêpes. Mmmmmm, très bon! Nous sommes allés au centre-ville et à la plage. Après, nous avons pris le bus pour retourner à Rennes en 2 heures et 15 minutes. Nous étions tous très fatigués.
Kirsten, 8b