Eine spannende Woche im Elsass liegt hinter 27 Französischlernenden aus Jahrgang 8! Im März waren sie in Begleitung ihrer Französischlehrerinnen Frau Heiden und Frau Sörensen im Rahmen unseres Schüleraustauschs in Mulhouse, Frankreich.
Maria B. und Marlene H. aus der 8b haben ihre Eindrücke und Erfahrungen für euch aufgeschrieben:
„Wir haben uns um 8 Uhr am Hauptbahnhof getroffen, um die 7 Stunden nach Mulhouse zu fahren. Auf der Fahrt haben wir Spiele gespielt und wichtige Fragen, wie: Wie sagt man… „Freut mich euch kennenzulernen?“ geklärt. In Basel mussten wir dann umsteigen um noch 30 min mit dem Regionalzug nach Mulhouse zu fahren, die Aufregung wurde immer stärker. In Mulhouse haben uns die Austauschpartner dann vom Bahnhof abgeholt und das Suchen nach dem passenden Partner hat begonnen. Als sich dann alle gefunden hatten, sind wir mit den Austauschpartnern los gegangen. Sobald wir zu Hause waren, hat man auch gleich die Familie kennengelernt, was am Anfang bei manchen ein bisschen unangenehm gewesen ist. Das Essen war bei fast jedem sehr anders als zuhause, was ein bisschen gewöhnungsbedürftig war, aber der Austausch ist ja auch dafür da neue Erfahrungen zu machen!
Am Mittwoch haben wir uns morgens an der Schule getroffen um zum Bahnhof zu laufen, wo wir den Zug nach Colmar genommen haben. In Colmar hatten wir eine interessante Stadtführung in zwei Gruppen, wo wir etwas über die Geschichte der Stadt gelernt haben. Später haben wir uns Fachwerkhäuser angeschaut und anschließend konnten wir in Dreiergruppen die kleine Stadt erkunden und süße kleine Cafés besuchen, wo wir Macarons, Kekse und Souvenirs gekauft haben. Um 12:45 haben wir uns wieder mit unseren Austauschpartnern am Bahnhof getroffen und haben den Nachmittag mit ihnen zusammen verbracht.
Am nächsten Morgen wurden wir von unseren Partnern an den Bahnhof gebracht und dann ging es auch schon nach Strasbourg! Dort haben wir uns wieder Vorträge von unseren Mitschülern angehört, die sehr interessant waren. Danach haben wir die Kathedrale in Strasbourg besucht, die sehr bewundernswert war! Danach sind wir mit der Tram ins Europaviertel gefahren, wo wir eine spannende Rallye gemacht haben. Dadurch haben wir viel über das Europäische Parlament und das Viertel gelernt. Dann hatten wir 2 Stunden Freizeit in der Innenstadt, wo wir gemeinsam Essen gekauft haben und shoppen waren. Anschließend haben wir uns um 17 Uhr mit unseren Partnern am Bahnhof in Mulhouse getroffen.
Am nächsten Morgen war unser Ziel das Château du Haut-Kœnigsbourg! Ein Reisebus hat uns dann auf den 700m hohen Berg gebracht, wo das Schloss steht. Dort ist dann DER Vorfall passiert: Der Rucksack eines Mitschülers ist ihm über das Geländer 25m den steilen Berg hinuntergerollt. Er hat dann seinen Rucksack hochgeholt, was sehr dramatisch war. Dann ging es auch schon los mit der Audioguidetour! Diese war sehr interessant und wir haben viel über das Leben im Château gelernt. Danach ging es auch schon wieder nach Mulhouse, wo wir eine Rallye gemacht haben. Dann ging es zurück in die Gastfamilien und das Wochenende ging los…
Die Familien haben unterschiedliche Aktivitäten mit uns unternommen, was sehr spannend war. Am Samstag gab es abends außerdem eine Party bei einer der Austauschpartnerinnen, die sehr toll war. Es war eine Gelegenheit seine Freunde wieder zu treffen und die anderen Austauschpartner kennenzulernen. Am Montag haben wir uns an der Schule getroffen und gemeinsam mit den Mulhousern gefrühstückt. Danach waren wir in verschiedenen französischen Klassen, was eine sehr interessante Erfahrung war, da der Unterricht anders ist als bei uns. Dann sind wir zusammen zum Bahnhof gegangen und 4 Stunden bis Frankfurt am Main gefahren. Dort ist unser Zug ausgefallen, da ein anderer ICE liegen geblieben ist. Wir mussten dann bis 17:45 in Frankfurt warten, da wir einen anderen Zug nehmen mussten. Wir sind dann um 22:15 am Hauptbahnhof angekommen, wo wir alle froh waren unsere Familie zu sehen, obwohl Mulhouse eine tolle Erfahrung war. Abschließend lässt sich sagen, dass der Austausch ein besonderer Eindruck war, der uns alle sehr geprägt hat.“
Wir freuen uns auf den Gegenbesuch Ende Mai!