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14.000 Schritte durch Hamburg

17. Februar 2016


Geographie

Exkursion: Die Stadtentwicklung Hamburgs

Am ersten Tag der Projektwoche, dem 25.01.16, traf sich das Experiment Erde Profil neben der St. Petri Kirche beim Domplatz. Dort, wo vor Hunderten von Jahren die Geschichte unserer schönen Stadt begann. Damit wir uns ein besseres Bild davon machen konnten, wie sich Hamburg im Laufe der Zeit entwickelt hat, machten wir einen Rundgang durch die Stadt, bei dem wir zahlreiche bedeutsame Orte besuchten.

Schnell stellten wir fest, dass ein Großteil der alten Gebäude nicht mehr vorhanden ist, doch durch die anschaulichen Schilderungen von Herrn Kümmerling und die noch erhaltenen Überreste bekamen wir trotzdem einen anschaulichen ersten Eindruck von den Anfängen Hamburgs.

Angefangen mit einer kleinen heidnischen Siedlung entwickelte sich Hamburg mit der Zeit immer weiter bis zu der Stadt, wie wir sie heute kennen und lieben. Anfang des 9. Jahrhunderts wurde im Zuge der Christianisierung die Hammaburg auf dem heutigen Domplatz erbaut. Mit der Zeit siedelten sich mehr und mehr Menschen an und so vergrößerte sich die Stadt immer weiter. Es wurden häufig Teile Hamburgs zerstört. Das wohl bekannteste und einprägsamste Beispiel haben wir an der St. Nikolai Kirche sehen können, welche sich noch heute als Mahnmal in Form einer Ruine des zweiten Weltkriegs in der ehemaligen Neustadt befindet.

Es war erstaunlich festzustellen, wie anders unsere Stadt damals war. Ganze Hafenanlagen haben ihren Standort gewechselt, doch einige Überbleibsel konnten wir noch entdecken. Die Straßen und Wasserwege sind um einiges größer geworden und die damaligen Stadtgrenzen liegen mittlerweile im Zentrum Hamburgs. Stadtteile, die wir heute als selbstverständlich ansehen, haben bis vor nicht allzu langer Zeit noch nicht dazugehört. So zum Beispiel der Stadtteil Altona, welcher bis 1866 noch eine eigenständige, sogar dänische, bis 1937 preußische Stadt war.

Auch der Handel hat sich im Laufe der Zeit ausgeweitet. Hamburg war in dieser Hinsicht schon immer eine bedeutsame Stadt, da sie immer Marktrecht besaß und gut an die Seewege angeschlossen war. Wo es früher nur kleinere Segelschiffe waren, die ins Stadtinnere gelangten, so sind es heute riesige Containerschiffe aus der ganzen Welt, die im großen Hamburger Hafen anlegen. Wir kamen auch am alten Hopfenmarkt vorbei, der seit der Gründung der Neustadt, bis heute in Betrieb ist.

Besonders faszinierend waren auch die Kramer Witwen Wohnungen, da man sich durch die gute Erhaltung der Häuser das damalige Straßenbild gut vorstellen konnte.

Nach einem langen, ereignisreichen Tag beendeten wir unseren Rundgang durch die Hamburger Stadtgeschichte und sind nun gut gewappnet für das neue Geographie-Thema, Stadtentwicklung, welches wir im kommenden Semester behandeln werden.

Georgia Jencquel

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