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Rückblick auf unsere Elbe-Exkursion

23. Februar 2015


Geographie

Am 25. August 2014 machten wir, das Profil Experiment Erde 2 in Begleitung von Herrn Kümmerling und Frau Tiefland, eine Exkursion auf der „Landrath Küster“, einem alten Nordseekutter. Ziel dieser Exkursion war es, das Wasser der Elbe an drei Standorten zu untersuchen. Um diese Untersuchungen durchzuführen brauchten wir natürlich eine Menge Material. Deshalb trafen wir uns zur ersten Stunde im Georaum, in welchem die Gerätschaften mit denen wir uns schon in der vorigen Stunde vertraut gemacht haben, bereit standen.

In den großen Koffern waren folgende Materialien für die Untersuchung des Wassers:

  • Cassy Lab Geräte
  • Thermometer
  • Luxmeter
  • Luftdruckmessgerät
  • GPS Gerät
  • Windgeschwindigkeitsmessgerät
  • Salzgehaltsmessgerät
  • Photometer
  • PH-Wertmessgerät
  • Leitfähigkeitsmessgerät
  • Probenbehälter
  • Kleines Chemielabor
  • Schaufelbagger
  • Wasserschöpfbehälter und Befestigung
  • Siebsystem

Nachdem geklärt wurde, wer die Koffer trägt machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Teufelsbrück um dort die Fähre auf die andere Elbseite nach Finkenwerder zu nehmen. Dort angekommen gingen wir weiter zum kleinen Finkenwerderer Hafenbecken, wo die „Landrath Küster“ inklusive Besatzung schon auf uns wartete. Sobald alle an Bord waren und das Material sicher verstaut wurde, erhielten wir eine kurze Einleitung vom sehr erfahrenen Kapitän. Danach legten wir ab und die Fahrt begann.

Zuerst fuhren wir in Richtung Elbmündung um den ersten Standort für die Untersuchungen zu erreichen. Am 1. Standort angekommen (ungefähr auf Höhe des Wedeler Hafens) begannen wir sofort mit den Untersuchungen. Dafür benötigten wir 3 Proben aus verschiedenen Wassertiefen und eine Bodenprobe. Nachdem alle Gruppen, bestehend aus jeweils vier Mitgliedern, die Wasserproben sorgfältig untersucht haben ging es direkt weiter zum 2. Standort. Die Fahrt zu dem Altarm, welcher unseren 2. Untersuchungsstandort darstellte, wurde von den meisten beteiligten als Verschnauf- und Essenspause genutzt. Die war jedoch nicht von allzu langer Dauer, da der Weg nicht sehr lang war. Am 2. Standort angekommen wiederholte sich die Prozedur. Wir nahmen aufs Neue 3 Gewässerproben aus verschiedener Tiefe und ließen den Schaufelbagger über die Rehling hinunter. Nun begannen wir  mit den Untersuchungen. Nach kurzer Butterbrotpause, bei der alle die herauskommende Sonne im Windgeschützten Altarm genossen, hisste die eingespielte Besatzung, welche schon seit teilweise mehr als einem halben Jahrhundert auf der „Landrath Küster“ arbeitete, die Segel. Mit der Unterstützung des Motors ging es dann in Richtung Hamburger Hafen. Hier befand sich unser 3. Standort. Ein letztes Mal nahmen wir Gewässer- und Bodenproben um die Untersuchungen durchzuführen. Sobald die Untersuchungen des 3. Standortes abgeschlossen waren fingen wir an das Material und die Proben geordnet zurück in die Koffer zu packen. Nachdem dies erledigt war, genossen alle die letzten Minuten auf der „Landrath Küster“. Die schöne Aussicht und die gute Stimmung nach den abgeschlossenen Untersuchungen machten diese sehr spaßig.

Zurück im Georaum hielten wir die genauen Standorte auf Karten fest und führten mit den Proben eine chemische Untersuchung durch. Nach einer knappen halben Stunde Arbeit waren alle notwendigen Ergebnisse ermittelt und festgehalten.

Alles in allem war es eine Exkursion, welche uns forderte, die jedoch trotzdem sehr viel Spaß bereitete. Mit den Ergebnissen können wir in Zukunft weiter arbeiten und auf die Unterschiede und ggf. die Ursachen dieser Unterschiede in der Gewässergüte der Elbe schließen.

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