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Die Natur kann grausam sein – oder doch nicht?

23. Mai 2022


Unsere Umwelt

Neues Leben am Hochrad! Während der Korrektur von Arbeiten ist den aufmerksamen Lehrkräften aufgefallen, dass in dem Meisennistkasten am Elbe-Kontor von Kohlmeisen ein Nest gebaut wurde. So wurde es Zeit, die Nistkastenkamera zu aktivieren, damit die Schulgemeinschaft einen direkten Einblick in das Brutgeschäft dieser putzigen Vögel erhaschen konnte. Nach mehreren Versuchen gelang es tatsächlich Liveaufnahmen aus dem Nistkasten zu erhalten. Ein Link auf der Homepage war in Arbeit. Einige jungen Kohlmeisen waren schon geschlüpft und beschäftigten die beiden Eltern sehr. Allerdings mussten weiterhin noch ein paar Eier bebrütet werden. Emsig gingen die Eltern abwechselnd auf Insektenjagd und stopften die gefräßigen Schnäbel, so gut sie konnten. Die kleinen Meisen wuchsen kräftig. Der rege Flugverkehr entging allerdings nicht den Krähen. Als nach dem Wochenende voller Vorfreude ein Blick über die Kamera ins Nest geworfen wurde, war die Enttäuschung gewaltig. Die Krähen haben das schmale Einflugloch mit ihren starken Schnäbeln zerlegt und die Jungvögel geraubt. So grausam kann die Natur sein. Des einen Leid ist allerdings des anderen Freud. Wahrscheinlich wanderten die jungen Meisen direkt in die Sperrschnäbel der Jungkrähen und sorgten so für deren Überleben.

Nun ist der Nistkasten wieder repariert und das Einflugloch verstärkt. Fehlen noch neue Bewohner. Wir sind gespannt.

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